Griechischer Bergtee

Sideritis sardica

Eisenkraut wird seit über 2000 Jahren eingesetzt und gilt als stimmungsaufhellend. Als Griechischer Bergtee wird das Kraut auch heute noch von Hirten nach dem Feierabend getrunken.

Herkunft und Botanik

Griechischer Bergtee wächst in den Höhenlagen des Mittelmeerraumes. Den Namen Griechisches Eisenkraut hat die Pflanze bereits seit vielen Jahren im Volksmund und ging der Name auch in die lateinische Übersetzung über. Woher der Name der Pflanze sich genau ableitet kann heute nur noch geraten werden. Die Pflanze wächst vor allem in nördlichen Griechenland und in Bulgarien, ab einer Höhe von 1.300 Metern Höhe. Im Gegensatz zu vielen anderen Arten aus dieser Familie übersteht es auch ein raues Klima mit Frost, Schnee und stark schwankenden Witterungsbedingungen.

Inhaltsstoffe und Heilwirkung

Besonders die ätherische Öle Myristicin, Menthol, Thymol und Carvacrol enthält der Griechische Bergtee reichlich. Darüber hinaus Flavonoide, Palmitinsäure und Caryophyllene. Besonders bei Erkältung und zur Stoffwechselstärkung wird die Pflanze in Ihrem Heimatgebiet auch heute noch genutzt.

Anwendungsgebiete

Die Anwendungszwecke der Heilpflanze im phytomedizinischen Umfeld sind hauptsächlich im psychischen Umfeld zu sehen. Ein aus ihr gewonnener Tee wirkt stimmungsaufhellend und fördert die Entspannung. So ist insbesondere bei Einschlafproblemen oder Schlafstörungen aber auch bei Stresseinwirkung eine positive Behandlung mit Griechischem Bergtee möglich.