Birke

Betula pendula

Die Birke ist eine sehr alte Pflanze die bereits nachweislich von den Germanen genutzt wurde.  Einzelexemplare können bis zu 160 Jahre alt werden.

Birke

Botanik und Herkunft

Ihre Verbreitung erfährt die Birke hauptsächlich auf der Nordhalbkugel und hier auch in Heidegebieten, Dünen und Mooren, da die Anforderungen der Birke nicht allzu hoch sind.

Inhaltsstoffe und heilsame Wirkung

Die Blätter der Birke enthalten Gerbstoffe und Vitamin C sowie eine Menge an  Flavonoiden, Saponinen und ätherischen Ölen. Zudem enthaält die Rinde einige Stoffe die als blutreinigend, harntreibend und anregend beschrieben werden.

Der Birkensaft hingegen enthält relativ viel Zucken und aus der Rinde des Baumes wird auch der Zuckerersatzstoff Xylit gewonnen.

Anwendungsgebiete

Birken können zur Gewinnung von Birkensaft auch direkt angezapft werden und der zuckerhaltige Saft zu Birkenwein vergoren gibt in manchen Ländern sogar als Potenzmittel. Um den Baum nicht nachhaltig zu schädigen sollte das Anzapfen jedoch lediglich von erfahrenen Personen vorgenommen werden.

Auch schlecht heilende Wunden, Ausschläge und Schuppen werden mit dem Saft erfolgreich behandelt.  Bei innerer Anwendung soll zudem die Frühjahrsmüdigkeit bekämpft werden und als Haarwuchsmittel wirken.

Die Blätter hingegen finden aufgrund ihrer Harntreibenden Eigenschaften bei Rheuma, Gicht und Wassersucht Anwendung.  Zudem gibt es Stimmen, die auf Birkentee bei Blasensteinen und Nierenproblemen schwören.

Heilpflanzen-Steckbrief

  • Verwendete Pflanzenteile:
    • Blätter
  • Nachgewiesene Inhaltsstoffe:
    • Ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Vitamin C, Harz, Saponine, Flavone
  • heilsame Wirkung:
    • blutreinigend, harntreibend,
  • weitere Anwendungsbereiche:

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