Basilikum

Ocimum basilikum

Basiikum, welches auch als Königskraut bezeichnet wird ist besonders im südeuropäischen Raum in der Anwendung beheimatet.

Basilikum

Botanik und Herkunft des Basilikum

In der Pflanzenmedizin wird Basilikum vor allem im mediterranen Raum eingesetzt. Diverse Arten sind bekannt und hauptsächlich in den afrikanischen Tropen sowie in Asien verbreitet. Hauptsächlich über die italienische Küche hat es die Pflanze in unsere Küchen geschafft wobei über ihre Würzwirkung hinaus auch hohe heilsame Inhaltstoffe und Wirkweisen dokumentiert sind.

Inhaltsstoffe und heilsame Wirkung

Das ätherische Öl des Basilikums besitzt entwurmende sowie entzündungshemmende Eigenschaften. Darüber hinaus hat das Öl die Eigenschaft die Entwicklung von Magengeschwüren zu hemmen.

Anwendungsgebiete

Insbesondere bei Appetitlosigkeit, Blähungen und Völlegefühl wird Basilikum in therapeutischer Form genutzt. Seltener als Diuretikum, und Laktagogum bei Rachen-Entzündungen zum Gurgeln eingesetzt.

Aufgrund des Gehalts von Estragol wird die therapeutische Nutzung stark diskutiert da man Estragol eine gewisse krebsfördernde Wirkung nachsagt die jedoch nicht zweifelsfrei belegt ist.

Heilpflanzen-Steckbrief

  • Verwendete Pflanzenteile:
    • Blätter, Blütenspitzen, ätherisches Öl
  • Nachgewiesene Inhaltsstoffe:
    • Anethol, Ätherisches Öl, Basilischer Kampfer, Beta-Sitosterol, Cineol, Gerbstoff, Flavonoide, Farnesol, Menthol, Thymol, Methylcavicol, Kampfer,  Saponine, Stigmasterol
  • heilsame Wirkung:
    • antibakteriell, appetitanregend, beruhigend, darmreinigend,  harntreibend, krampflösend, Libido-steigernd, menstruationsfördernd, schleimlösend, schmerzstillend, schweisstreibend, tonisierend
  • weitere Anwendungsbereiche:
    • Blasenentzündung, Blähungen, Fieber, Hautabschürfungen, Insektenstiche, Magenschwäche, Darminfekt, Magenkrämpfe, Verstopfung, Gicht, Nervenschwäche, Schwindelanfälle, Migräne, Wechseljahrs-Beschwerden, Wundversorgung
      Insektenstiche

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