Cremes & Salben

Creme

Eine eigene Creme herzustellen ist sicherlich toll. Doch da Cremes im Regelfall sehr lange auf der Haut bleiben sollte besonders auf deren Verträglichkeit und die Dosierung der Inhaltsstoffe geachtet werden. Ganz besonders toll ist, dass man nach der Eignherstellung einer Creme genau weiß, welche hochwertigen Inhaltsstoffe enthalten sind und dass man sich nicht einfach irgendetwas auf die Haut schmiert. Die Qualität einer sorgfältig eigens hergestellten Creme kann von kaum einer im Handel erhältlichen Creme übertroffen werden. Dabei wird die Konsistenz einer Creme ganz entscheidend von den verwendeten Emulgatoren bestimmt. Wirkstoffe können dabei zwar beliebig kombiniert und Öle ausgetauscht und ergänzt werden doch auf das Mischverhältnis Wasser/ÖL/Emulgator sollte exakt Wert gelegt werden.
Hinweise zu Konservierungsmöglichkeiten: 

Eine Haltbarkeit von ca. 2-3 Monate erzielt man mit je 1 Tropfen Grapefruitkernextrakt und 2 Tropfen Rokonsal auf ca. 10 ml Creme.

 

Salbe

Salben sind im medizinischen Umfeld seit langem weit verbreitet und wurden in der Vergangenheit stets mit lokalen Kräutern und Pflanzenstoffen angereichert. Im Gegensatz zu Cremes enthalten Salben keinen Wasseranteil. Das hat den Vorteil, dass auf Konservierungsstoffe verzichtet werden kann, da die Salbe im Regelfall so lang haltbar ist wie ihre Inhaltsstoffe selbst.

Ringelblumen-Salbe

eignet sich besonders gut bei Verletzungen, Schürfwunden, Verbrennungen, trockener Haut und Ekzemen. Vorsicht ist bzgl. der starken Farbgebung geboten, die schnell Kleidungsstücke verfärbt. Ein mögliches Rezept ist das folgende:

50 g Bienenwachs
250 ml Olivenöl oder anderes kalt gepresste Öl nach Wahl
50 g Sheabutter und/oder Kakaubutter
2 Hände voll getrockneter Ringelblumen-Blüten, gehackt

Konservierung: 10-15 Tropfen Vitamin E Acetat

Im Wasserbad die Inhaltsstoffe schmelzen lassen und Ringellumen hinzufügen. Daraufhin erneut erhitzen bis sich leichter Schaum bildet. Durch Ergänzung mit ätherischen Ölen können individuelle Cremes entstehen. Die Konservierungsstoffe sollten nach dem Abkühlen hinzugefügt werden. Nach einem erneuten Aufkochen sollte die Salbe durch ein Leinentuch gefiltert werden und kann dann in Dosen abgefüllt werden.

Das Rezept kann schnell und einfach abgewandelt werden, indem die Ringelblumen durch ätherische Öle ersetzt werden. So kann beispielsweise durch Zugabe von Rosmarin- und Eukalyptusöl schnell ein Erkältungsbalsam entstehen.

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